Wandern auf Mallorca

Mirador de Cap Andritxol

  • Tour

    Die Tour beginnt auf dem Parkplatz des Hotels Cala Fornells. Bis hier sind es vom Ort Paguera ca. 30min. Fußmarsch. Dann geht es über einen teilmarkierten Weg bis zum Leuchtturm und darüber zum Cap.

  • Dauer

    Die Dauer hängt stark von der Jahreszeit und den dortigen Temperaturen ab. Man kann die Tour in 2 Stunden machen, aber sie kann auch 4 Stunden dauern.

Im Hochsommer nicht zu empfehlen!

Auch wenn die Tour nicht sonderlich lang ist, im Sommer ist das mörderisch!

Abgesehen vom ersten Teilstück ab Parkplatz steilt der Weg mehr und mehr auf und wird bis zum Kammweg in Teilen sehr steil. Das ist gerade auch bei hohen Temperaturen problematisch, da dort aufgrund einer Rinnenstruktur in der man aufsteigt, kein Lüftchen weht.


Auf dem Kamm-Weg ist´s auch nicht besser

Erreicht man den Kamm-Weg, dann beginnt zwar ein gewisser Luftzug vom Meer aus, aber dafür geht man dann fast ununterbrochen in der Sonne ohne großartige Schatten-Möglichkeiten.

Es ist nicht übertrieben, wenn man mindestens 2, besser sogar 3 Liter zu trinken auf die Tour mitnimmt. Man braucht es!


Schatten...endlich Schatten ;-)

Man glaubt es kaum, aber wie auf folgendem Bild zu sehen ist, freut man sich, wenn man an einer solchen Stelle wenigstens etwas Schatten findet und dort kurz rasten kann.


Gipfelkreuz gibt es nicht!

Natürlich gibt es auf mallorcinischen Gipfeln kein Gipfelkreuz. Genau genommen ist es ja auch kein Gipfel, sondern ein Cap, also der letzte Felsvorsprung vor dem Meer. Auf dem höchsten Punkt gibt es auf dem Boden lediglich eine Markierung.


Atemberaubende Aussicht

Hat man sich diese Tour erst einmal angetan, die Strapazen hinter sich und sich über das spitze Kamm-Gestein gehangelt, erhält man als Belohnung eine grandiose Aussicht in alle Richtungen. In Blickrichtung Norden schaut man auf das Tramuntana-Gebirge (da wo der GR223  verläuft) und in den anderen Richtungen sind man einfach mehr ...ähmmm.. Meer!

Irgendwann hat man sich auch auf einem so aussichtsreichen Punkt satt gesehen und sicher unendlich viele Fotos geschossen. Aber eines bleibt: Der Rückweg!
Es geht zwar immer bergab, aber man kann nur hoffen, noch genug zu Trinken übrig zu haben.

Mathias Hense